Stuckdecke und Geländerdetail

Kulturhochsitz

Projekte, Innenarchitektur, Umbau, Sanierung, Ausbau

UMBAU EINER GRÜNDERZEITLICHEN WOHNUNG IN BERLIN-CHARLOTTENBURG
mit Hochsitz für die kulturliebende Hausherrin

Von der Lerche bleibt
nichts als der Gesang allein,
wenn sie hoch hinauf
in den blauen Himmel steigt
und im Glanz verschwunden ist!
(Saito Ryû)

KULTUR

hält Einzug in eine Wohnung, ganz oben im gründerzeitlichen Charlottenburg. Mit einem historischen Aufzug fährt der Gast in die oberste Etage des ehrenwerten Hauses einer belebten Seitenstraße nahe des Savignyplatzes. Der Eigentümer höchstpersönlich entstieg vorher unten im EG der Aufstiegshilfe, um dem Besucher die Last des Treppensteigens zu ersparen – eine Selbstverständlichkeit für den Hausherren, die zur Inszenierung der Wohnung dazu gehört.

RUHE,

Authentizität und Sinnlichkeit verwirklicht in ihrer Architektur erwarten die Eigentümer von den Planern. Diese Werte werden neben den umfangreichen funktionalen Anforderungen Ausgangspunkt von Entwurf und Planung und spiegeln sich unaufdringlich bis ins kleinste Detail der gebauten Wohnung wieder.

SCHLAFZIMMER

und Bad sind der Morgensonne und dem ruhigen Innenhof zugewandt, die großzügigen Arbeits- sprich Bibliothekszimmer blicken nach Norden, dazwischen liegt auf kleinstem Raum eine multifunktionale Service- und Gästezone. Die Küche ist der zentrale Raum im Tagesablauf, Kommunikationszentrale, Kochstelle und Speisezimmer. Deshalb kann der helle Raum aus allen vier Richtungen erreicht werden, ist Kreuzungspunkt vieler Wege. Dabei wird die Wohnung zunächst klassisch über den Flur erschlossen. Um Platz optimal zu nutzen, werden alle Räume mit Einbaumöbeln ausgestattet, die ideal an die Bedürfnisse angepasst werden.

DER UMBAU

kommt ohne größere statische Eingriffe aus, da die ursprüngliche Grundrissstruktur genutzt wird. Maßnahmen zur Wärme- und Schalldämmung, zur Taupunktregulierung sind allerdings unumgänglich.

BÖDEN

Wunderbares Eichenparkett, als Fischgrät verlegt vorgefunden, im Bestand aufgearbeitet charakterisiert die beiden Arbeitsräume. Massive neue Eichendielen in Flur und den übrigen Räumen ergänzen den Boden zu einem differenzierten, harmonischen Ganzen. Bad und Gäste-WC heben sich durch altweiße Zementplatten ab, deren Farbgebung in den Platten des Balkons erneut auftaucht. Alle innenräumlichen Beläge bis hin zur Dusche werden geölt, wodurch sie die typische, seidenglänzende, lebendige Oberfläche erhalten.